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Fotoausstellung „Traummänner“ in den Deichtorhallen

Das Tor zur Ausstellung bilden einige Close-Up-Portraits von Martin Schoeller. Das menschliche, optische Ideal formen die Medien, den Rest veranstaltet die eigene Phantasie – Und das dieses Ideal ein Trugbild ist, zeigen unmittelbar die Hautporen von George Clooney und die tiefen Falten von Brad Pitt.

„Nach Aussage meiner Frau ist der ideale Mann witzig, freundlich und bescheiden“, so lautet das bei den Deichtorhallen dargestellte Zitat von Matt Jones.

Das optische Ideal ist vergänglich, was bleibt sind Bilder und Emotionen. Und diese kann man in den Deichtorhallen auf sich wirken lassen.

Das Männerbild der modernen, westlichen Gesellschaft – ob Traumvorstellungen und Illusionen von Schönheit und Sexappeal oder „enthüllte“ Fassaden der Menschlichkeit. Lässt man am Ende der Ausstellung einen Blick auf die Privatfotos der Besucher werfen, wird die optische Vergänglichkeit wieder spürbar real und die Antwort auf die Frage nach dem männlichen Ideal schwebt explizit im Raum.

Die Fotoausstellung „Traummänner“  in den Deichtorhallen ist bis zum 29.05.2011 verlängert worden.

Portraits, Peoplefotografie – Fotoausstellung und Bücher gewinnen

Per Twitter bin ich soeben zufällig auf ein Gewinnspiel bei juliafotblog.de gestossen. Bis zum 27. März könnt Ihr hier jeweils eines dieser Bücher gewinnen: „Making Of … Menschenbilder“ von Cora und Georg Banek und „Peoplefotografie on Location“ von Jens Petersen. Beide Bücher scheinen lediglich für Anfänger gut geeignet zu sein.
Meine persönliche Empfehlung für Weiterlesen

Schwarz-weiss Portraits im Café Estoril

Gestern wurde ich von den zauberhaften Mädels zu einer netten Runde im Hamburger Café Estoril eingeladen. Daß das Café köstliche selbstgemachte Tapas anbietet, war mir nicht klar, als ich vor ca. 1 Jahr hier meinen schnellen Galao genoss. Damals schon weckten allerdings gute schwarz-weiss Portraits an den Wänden meine ganze Aufmerksamkeit, aber das war’s auch.. ich war in Eile… Dieses Mal war ich um so erfreuter, als mich nach dem Genuß der leckeren Tapas, die besagten s-w Fotografien wieder in ihren Bahn zogen.
Es lag mit Sicherheit nicht nur an der schwarz-weiss Fotografie selbst, sondern vor Allem an der Leichtigkeit und Lebendigkeit der Portraits. Dank der Visitenkarte, die in dem Fotorahmen steckte, kam ich dem Fotografen nun auf die Spur. Gezeichnet durch viele innige Frauenportraits, gehört das Selbstportrait (?) auf der Visitenkarte u.a. zu meinem Lieblingsfoto… @Thorsten, wie wär’s mit einem Abzug? …

Fotograf Thorsten Boehl