Fotografie und Ton – Die Fotofilme

Habe soeben bei kwerfeldein ein interessantes Interview  mit Benjamin Chesterton gefunden. Eine kurze, kritische Einsicht in den (heutigen) Fotojournalismus und das „neue Medium“ den Fotofilm.

Zit.: “ […] Ich bin von all dem einfach müde. Es ist einfach unglaublich:. Wir sind im Jahr 2011 und Menschen rennen rum mit ihren Kameras, als wären es die 70er und sie wollen die Welt retten. Und das ist der Grund, warum Fotografen in Uganda Kinderleichen ausbuddeln lassen. Und wenn wir uns die World Press Awards anschauen, dann gibt es dort so viele Bilder von Tod und Leid.
Warum sind das die besten Fotos? Warum ist das grauenvollste Bild auch das beste? Was ist der Sinn hinter so einer Fotografie? Wenn du Menschen zum Nachdenken anregen willst, dann ist das Bild eines toten Körpers das einfachste Bild der Welt, weil es natürlich hochgradig bewegend ist. Aber warum glauben wir, dass das die besten Bilder sind? Fakt ist, dass nun andere kommen, die Kamera brillanter nutzen und das hoffentlich viel verändern wird. […]

Zit.: „[…] Und auch die Idee, Menschen durch Bilder eine Stimme zu geben, ist doch Quatsch. Wir können ihnen eine Stimme geben, indem wir ihre Stimme aufnehmen. […]“

Zum Interview auf kwerfeldein.de

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